Adelheid Haller - Herztöne
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Bäuerin
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Sozialpädagogin
Musiktherapeutin
Seelsorgerin

Der Ausdruck Seelsorge (lat. cura animarum) ist eine im Deutschen geschichtlich gewachsene Bezeichnung, die sich aus den Wörtern Seele und Sorge zusammensetzt. In meinem Fall ist der Begriff Seelsorgerin überkonfessionell zu verstehen und auch nicht an eine bestimmte Religion gebunden. Obwohl ich natürlich keine Pfarrerin bin, nicht einmal Theologin, so wurde ich doch in den letzten Jahren zur Seelsorgerin. Auch kirchliche Laien können seelsorgerisch handeln im Sinne des Einfühlens, Mittragens und Beistehens- und auch zur Problemlösung beitragen.

Da immer mehr Menschen den Kirchen den Rücken kehren, wird diese Art der Seelsorge zunehmend wichtiger. Denn viele bleiben heute in ihrer Sehnsucht nach spiritueller Geborgenheit allein, wenden sich in krisenhaften Lebensübergängen eher an Psychotherapeuten oder psychosziale Beratungsstellen als an den Pfarrer.

Aber die Seelsorge ist eben anders als die Psychotherapie. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch 'von guten Mächten wunderbar geborgen' ist, wie Dietrich Bonhoeffer die Beziehung zwischen Mensch und dem Göttlichen so treffend formulierte. Genau darum geht es mir- auf ganz selbstverständliche Art spirituelle Bedürfnisse zu befriedigen. Zu segnen, wo der Segen erbeten wird und Rituale zu finden, wo sie notwendig und hilfreich sind.